Was ich mag


Kari Henzen, eidg. dipl. Wanderleiter / ASAM / UIMLA / Feldbotaniker

Ich mag das Lötschental! Hier bin ich geboren, habe meine Schulzeit hier verbracht und ich bin nach jahrelangen Aufenthalten in Amerika, Asien und Afrika wieder einheimisch geworden.

Das Lötschental hat ein reiches Kulturangebot und viele überlieferte Bräuche und Traditionen. Während Jahrhunderten haben die Menschen des Tales eine liebliche Kulturlandschaft erschaffen. Es war ein harter Kampf mit der Natur um das tägliche Brot.

Das Lötschental gilt als eines der schönsten Alpentäler mit einer reichhaltigen Flora und Fauna und es ist mir ein Anliegen, Ihnen die Schönheiten des Tales in Zusammenhang mit der Geschichte der Menschen näher zu bringen.

Kari Henzen,

eidg. dipl. Wanderleiter /

ASAM / UIMLA / Feldbotaniker

Ausbildung

Die Wanderleiterschule in St. Jean im Val d’Anniviers www.wanderleiterschule.ch macht auf solche Zusammenhänge aufmerksam. Die Ausbildung, die demnächst mit einem Fachausweis abgeschlossen werden kann, besteht aus zwei Sommer- und einem Wintermodul und dauert ca. 80 Tage. Ich durfte diese Ausbildung absolvieren und habe das Wanderleiterdiplom im November 2009 erhalten. Die Ausbildung ist breit, von der Astronomie über die umfangreiche Botanik zur Geologie bis hin zur Völkerkunde. Der Weinbau darf nicht fehlen und natürlich ist es für die Wander-Planung wichtig, wie viel Zeit es braucht um den Lötschenpass zu überqueren, und was zu tun ist, wenn einen Gast eine Wespe sticht.

Henzen wird eidg. dipl. Wandervogel äh -Leiter :-) Bild von der Prüfungswanderung in Les Rasse im Jura 09.01.2014
Henzen wird eidg. dipl. Wandervogel äh -Leiter :-) Bild von der Prüfungswanderung in Les Rasse im Jura 09.01.2014

Wofür ich mich einsetze

Gletschervorfeld des Langgletschers

Unterwegs zum Gletschertor
Unterwegs zum Gletschertor

Man sieht nur was man weiss, hat mir der Geograph Dr. Uwe Börst bei einer Wanderung im Gletschervorfeld des Langgletschers gesagt. Es ist nicht immer einfach, Zeichen von Steinschlag, Bergstürzen, Lawinen und Murgängen zu deuten und in einen grösseren natürlichen und kulturellen Zusammenhang zu stellen. Vor 150 Jahren wurde das Bietschhorn zum ersten Mal bestiegen, wie haben Leslie Stephen und Konsorten das Lötschental angetroffen, insofern als um diese Zeit die Gletscher im Lötschental einen Höchststand in der kleinen Eiszeit erreichten? Die grössten und eindrücklichsten Moränen von damals sieht man noch heute, vor allem im hinteren Lötschental.  Die Sennerinnen der Gletscheralp kennen mancherlei Geschichten Ihrer Ahnen aus jener Zeit, in der man wünschte und betete, dass die Gletscher ja nicht weiter vorstossen mögen. Ich bin Mitglied der Arbeitsgruppe des "Landschaftsökologischen Lehrpfades Langgletscher" www.loetschental-plus.ch/natur-a-erleben/gletschervorfeld.html der im  Jahre 2010 eröffnet worden ist. Das Vorfeld des Langgletschers ist eine meiner Lieblingsgegenden im Lötschental.

Lötschentaler Museum

Vorstand des Fördervereins des Lötschentaler Museums
Vorstand des Fördervereins des Lötschentaler Museums

Ein Gast hat einmal gesagt, das Lötschental komme ihm wie ein kleines alpines Bali vor. Sowohl auf der fernen indonesischen Insel als auch im Lötschental gab und gibt es alte überlieferte Bräuche und Sitten, Frauen in prächtigen Kostümen und Trachten, Fratzen und dämonische Tänze, ergreifende religiöse Feste und Totenkulte, und natürlich die bezaubernde, von den Menschen gemeinschaftlich erschaffene Kulturlandschaft.
Das Lötschentaler Museum www.loetschentalermuseum.ch/ ist zugleich Kulturmuseum und Talgedächtnis. Es ist ein Ort der Kulturgütererhaltung, der Dokumentation, der Wissensvermittlung, der Begegnung und des Austauschs. Es ist für mich die wichtigste Informations- und Inspirationsquelle und nicht nur  Bestandteil eines Schlechtwetterprogrammes. Als Kassier des Fördervereins setze ich mich dafür ein, dass Beiträge für das Museum weiterhin interessante Projekte ermöglichen und die Geschichte und das Lötschental lebendig bleiben.

Wo ich daheim bin

Giulia und Flavia ä Faldum
Giulia und Flavia ä Faldum

Heimat ist für mich dort, wo man mit Menschen reden, feste Feiern, arbeiten und angenehm und sicher leben kann. Die Menschen in meiner Heimat sind mir wichtig und es ist mir ein Anliegen, dass diese Menschen auch weiterhin in einer der schönsten Alpengegenden wohnen können – im Tal der Täler, dem Lötschental. www.loetschental.ch

Pressespiegel